Heilpraktikerin Barbara Jansen

Hausbesuchspraxis in Mannheim und Umgebung

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

jeder Mensch wird im Laufe seines Lebens mit traumatischen Ereignissen konfrontiert. 

Je nach Schwere und Intensität kann eine belastende Begebenheit, die nicht verarbeitet wird und immer wieder in Gedanken auftaucht, zu einer massiven Beeinträchtigung im alltäglichen Leben führen.

Einige Menschen schleppen diese Erinnerungen ihr ganzes Leben lang mit sich herum, sie haben bereits viel eigene Seelenarbeit geleistet und dennoch ist eine Verarbeitung des Geschehenen nicht möglich.

Hier setzt die effektive EMDR-Traumabehandlung an und kann schon nach wenigen Sitzungen Erfolge aufweisen. 



EMDR-Traumabehandlung,

Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie


EMDR-Traumabehandlung

EMDR bedeutet „Eye Movement Desensitization & Reprocessing“, was auf Deutsch in etwa „Desensibilisierung und Verarbeitung durch Augenbewegung“ meint. Diese Technik wurde von der Amerikanerin Francine Shapiro Ende der 1980er Jahre zur Behandlung von Traumata entwickelt. 

Mit der EMDR-Methode können Traumata und dessen Folgestörungen bei Erwachsenen und Kindern/ Jugendlichen behandelt werden. Die Wirksamkeit von EMDR wurde durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt und von der WHO anerkannt. Die Forschungsergebnisse zeigen: Nach der Behandlung einer einfachen posttraumatischen Belastungsstörung mit EMDR fühlen sich 80 % der Patientinnen und Patienten deutlich entlastet – und das bereits nach wenigen Sitzungen. 

Ein zentrales Element der EMDR-Behandlung ist die Nachverarbeitung der belastenden Erinnerung unter Nutzung bilateraler Stimulation: Die Klientin bzw. der Klient folgt den Fingern der Behand-lerin mit den Augen, während diese ihre Hand in einem zuvor festgelegten Abstand vor dem Gesicht abwechselnd nach rechts und links bewegt. Auch eine taktile oder auditive Stimulation ist alternativ möglich. Sie unterstützt das Gehirn, die eigenen Selbstheilungskräfte zu aktivieren und die belastenden Erinnerungen zu verarbeiten.

Normalerweise wird Erlebtes vom Gehirn verarbeitet und ad acta gelegt. Negative oder gar traumatische Erlebnisse können jedoch seelische Wunden hinterlassen. Sind diese geringfügig, kann das Gehirn sie ohne Hilfe bewältigen, so wie der Körper eine kleine Schnittwunde selbstständig heilt.
Sind diese Verletzungen allerdings schwerwiegend, können sie die Selbstheilungskräfte des Gehirns überschreiten – das Erlebte wird in unverarbeiteter Form im Gehirn abgelegt und durch ähnliche Situationen wird die Erinnerung immer wieder unkontrolliert ausgelöst. Dadurch kann es zu allen denkbaren Störungen, Ängsten und Blockaden kommen: Das weitere Leben steht im Schatten des Erlebten. Hier hilft EMDR bei der Bewältigung.

EMDR kann nicht nur bei diversen Traumata wie Kindesmisshandlungen, Missbrauch, Gewalterfahrungen oder Kriegserlebnissen helfen. Auch kann diese Methode bei Angststörungen, Prüfungs- und Auftrittsangst, inneren Blockaden, Schlafstörungen, Depressionen, Essstörungen, Selbstwertproblemen, psychosomatischen Symptomen, alltäglichen Belastungen und Beschwerden sowie zum Stressabbau eingesetzt werden. Auch für das Erreichen konkreter Ziele, zur Potentialentfaltung oder Vorbereitung auf belastende Ereignisse in der Zukunft kann EMDR  hilfreich sein.

Eine EMDR-Sitzung ist vergleichbar mit einer Zugreise: Die Klienten fahren noch einmal an dem Geschehen vorbei – aber nach entsprechender Vorbereitung aus sicherer Distanz und in Begleitung ihrer Behandlerin. Im Verlauf der Sitzung verblasst die belastende Erinnerung und die Symptome des Traumas können aufgelöst werden. Die Klienten lernen, mit den alten traumatischen Erinnerungen und Gedanken umzugehen und können eine neue, angemessenere Perspektive entwickeln.



Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie

Die Lösungsfokussierte Kurzzeittherapie (Solution Focused Brief Therapy = SFBT) wurde in den achtziger Jahren von den amerikanischen Psychotherapeuten Steve de Shazer und Insoo Kim Berg entwickelt. 

„Stellen Sie sich vor, heute Nacht geschieht ein Wunder, und das Problem, über das wir gerade sprechen, ist – wie durch ein Wunder – gelöst!“ Mit dieser Schlüsselfrage richtet diese Therapieform ihr Hauptaugenmerk auf passende Lösungen statt auf intensive Problemvertiefung.

Die Annahme hierbei geht von dem systemischen Ansatz aus, dass bereits kleine positive Verhaltensänderungen der Klientin bzw. des Klienten weitreichende Veränderungen für sie bzw. ihn und alle Beteiligten nach sich ziehen können.

Statt vermeintlicher Schwächen und Defizite stehen hier die Stärken, Ressourcen, Kompetenzen und Ziele des Klienten im Mittelpunkt.

Folgende drei Grundprinzipien sind bezeichnend für die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie:

- Was nicht kaputt ist, muss man auch nicht reparieren!

- Das, was funktioniert, sollte man häufiger tun!

- Wenn etwas nicht funktioniert, sollte man etwas anderes probieren!

Anwendungsbereiche der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie: Der Therapieansatz beruht auf dem Resilienzkonzept und setzt frühere Lösungen und Ausnahmen der Probleme des Klienten nutzbringend ein. Deswegen kann diese Methode bei allen Arten von Problemen eingesetzt werden und findet zum Beispiel Anwendung in der Familien-, Paar- und Einzeltherapie, bei sexuellem Missbrauch und in der Suchtbehandlung. Auch etabliert sich die lösungsfokussierte Kurztherapie immer mehr bei sozialen Diensten, in Bildungs- und Erziehungsbereichen oder auch bei wirtschaftlichen Organisationen.


Für weitere Informationen, Fragen und Terminvereinbarung freue ich mich auf Ihren Anruf unter Telefon 0621/3804838!